| Keine Termine |
Pokal - Achtelfinale
Dienstag, 30.08.11 18:30 Uhr Spielort: Destedt
TSV Destedt II - WSV Wehre 3:2 (0:1)
Tore: 0:1 Patrick Meyer (28.), 1:1 (47.), 2:1 (65.), 3:1 (82.), 3:2 Eigentor (88.)
Kader: 1 Oliver Krone, 2 Thomas Lehmann, 3 Rumen Neshev, 4 Steven Wallonczeck, 5 Manuel Balke, 6 Andre Kuschel, 7 Guido Frank, 8 Karsten Briese, 9 Benjamin Herbsleb, 10 Florian Balke, 11 Jan Loest, 12 Andre Lüders, 13 Torsten Herbsleb, 14 Patrick Meyer
Unnötiges Aus im Pokal - Wir fordern den Chip im Ball
Nach einem spannenden Pokalabend in Destedt, mußten wir den Platz mit hängenden Köpfen verlassen. Allerdings war die Niederlage absolut unnötig, denn in Durchgang eins entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie, in der wir jedoch die klar besseren Chancen erspielten und hätten bei besserer Verwertung bereits alles klar machen können. Doch es sollte anders kommen. Zwar gingen wir mit einer verdienten Führung in die Pause, doch direkt nach Wiederanpfiff erzielte die Heimelf den Ausgleich. Hierbei muß man leider bemerken, dass der Kopfball des TSV Stürmers nicht annähernd hinter der Torlinie war, aber nach einer kurzen Phase der Überlegung, gab der Schiri zur Überraschung aller dieses "Phantomtor". Diese Situation brachte uns völlig aus dem Konzept und überflüssiger Weise begannen die Gastgeber ihre äußerst harte Gangart aus Durchgang eins in ein wahres Getrete umzuwandeln. Jeder Zweikampf wurde mit dem Ellenbogen geführt und am Boden ging es fast nur noch mit gestreckten Beinen in den Mann. Die Bestrafung des Unparteiischen in Form fälliger Karten blieb leider sehr oft aus, sodaß sich dieser unerfreuliche Zustand durch die komplette Partie zog. Dass wir dadurch im Offensivbereich zweimal verletzungsbedingt wechseln mußten, zog uns dann endgültig den Zahn. Viele WSVer waren nun offenbar mehr darauf bedacht heile vom Platz zu kommen, anstatt sich auf das Spiel zu konzentrieren, und man ging den Zweikämpfen, aus Angst um seine Gesundheit, fast schon aus dem Weg. So kamen die TSVer schließlich zur vorentscheidenden 3:1 Führung und wir kamen auch nach dem Anschlußtreffer nicht mehr in die Partie. All diese Fakten sollen nicht allein als Ausrede herhalten, denn wenn wir unsere Chancen genutzt hätten, dann wären wir definitiv nicht ausgeschieden, aber es ist nunmal so, dass das Fußballspielen auf solche Art keinen Spaß macht und uns offenbar nicht liegt. Zwar haben auch wir nicht wie "Schwiegermamas Liebling" gespielt, aber taktische Fouls unterscheiden sich dann doch gewaltig von anderen. Es soll auch nicht der Eindruck erweckt werden, dass der Schiedsrichter schlecht gepfiffen hat. Einzig die Karten hätten ihm deutlich lockerer sitzen dürfen, dann hätte das Spiel sicher nicht so hart geführt werden können. Als Fazit kann man sagen, dass wir gegen einen trotzdem guten Gegner verloren haben, der so eine Spielweise eigentlich nicht nötig hätte,, aber uns zum Teil leider auch selbst geschlagen haben. Nun heißt es, im wahrsten Sinne des Wortes Wunden lecken und mit neuer Kraft zum Spitzenspiel der noch jungen Saison nach Wittmar


